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Dynamischer Verschuldungsgrad Begriffserklärung Dynamischer Verschuldungsgrad Das Fremdkapital eines Unternehmens im Verhältnis zum Cashflow bezeichnet man als dynamischen Verschuldungsgrad und wird nach der Formel Fremdkapital x 100 / Cashflow berechnet. Der dynamische Verschuldungsgrad wird als Maß für die Fähigkeit eines Unternehmens genommen, Verbindlichkeiten aus dem Cashflow zu begleichen. Je kleiner der Grad, desto solider ist die momentane Finanzlage und je schneller könnten Verbindlichkeiten ausgeglichen werden. Liegt der dynamische Verschuldungsgrad bei 300%, so bedeutet das, dass ein Unternehmen in der Lage ist, eine vollständige Rückzahlung aller Verbindlichkeiten innerhalb von 3 Jahren aus dem Cashflow leisten zu können, vorausgesetzt es kommt kein weiteres Fremdkapital hinzu und der Cashflow bleibt in gleicher Höhe bestehen.
Der dynamische Verschuldungsgrad ist das Fremdkapital eines Unternehmens im Verhältnis zum Cashflow (= Fremdkapital*100 / Cashflow). Er ist ein Maß für die Schuldentilgungsfähigkeit und gibt an, wie schnell ein Unternehmen theoretisch in der Lage ist, seine gesamten Verbindlichkeiten aus dem Cashflow zu bezahlen. Je kleiner er ist, desto schneller könnte das Fremdkapital zurückgezahlt werden und desto solider ist die momentane Ertrags- und Finanzlage. Ein dynamische Verschuldungsgrad von 400 % bedeutet z. B., das eine vollständige Rückzahlung der Verbindlichkeiten aus dem Cashflow in 4 Jahren möglich wäre, wenn kein weiteres Fremdkapital hinzukäme und der Cashflow auch in Zukunft die gleiche Höhe hätte.
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