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Beschleunigungsprinzip Begriffserklärung Beschleunigungsprinzip Unter Beschleunigungsprinzip versteht man die Verknüpfung zwischen steigender Nachfrage nach Konsumgütern (Computer) durch den Verbraucher und damit einhergehenden erhöhten Investitionen des produzierenden Unternehmens. Gewöhnlich findet eine solche Mehrinvestition dann statt, wenn das Unternehmen die gestiegene Nachfrage nach ihren Gütern nicht nur vorübergehend erwartet sondern langfristig, und sie mit ihren jetzigen Produktionsstätten ein Limit erreicht haben, was ohne Neuinvestitionen nicht ausgedehnt werden kann.
Finden Erweiterungen der Kapazitäten in der Konsumgüterindustrie statt, führt dies unweigerlich zu Mehrinvestitionen der Investitionsgüterindustrie, die die Maschinen und Anlagen zur Herstellung der Konsumgüter produziert, da diese benötigt werden um der steigenden Nachfrage der Konsumenten nachkommen zu können.
Ändert sich die Nachfrage der Verbraucher nach oben oder unten, so ist also nicht nur die unmittelbare produzierende Industrie betroffen sondern auch die Investitionsgüterindustrie. Diese Zusammenhänge beschleunigen (Beschleunigungsprinzip) bzw. verstärken den jeweiligen Konjunkturverlauf.
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